Ein analytischer Ansatz für Schmuck-Ideen

Normalerweise sprühe ich vor Ideen, aber selbst mir geht ab und zu die kreative Puste aus. In diesem speziellen Fall habe ich erkannt, dass mir spontan keine innovativen Konfektionierungen mehr einfallen wollen. Massen von Perlen, aber …Leere im Hirn.

Kein Grund, sich selbst in die Schäm-Ecke zu stellen, das geht in der Regel von ganz alleine weg. Wer den Vorgang allerdings beschleunigen möchte, muss andere Mechanismen bemühen, zum Beispiel „was anderes machen“, „das Umfeld wechseln“ oder „Inspirationen suchen“. Da ich erstes schon ohne Erfolg absolviert habe, zweites derzeit nicht spontan umzusetzen ist, bleibt nur das letzte Hilfsmittel. Andere Sachen kucken ist da schon ziemlich genial (Internet, Ausstellungen, Kunstgalerien), das hilft prima für generelle und übergeordnete Antriebslosigkeit. Da ich aber an einem speziellen Schritt im Arbeitsprozess festhänge, muss man da eher mit chirurgischer Genauigkeit drangehen.

Mit den „Gedanken zu …“-Blättern habe ich den ersten Schritt gemacht, Punkte abgeleitet, die man ausprobieren und auf Umsetzbarkeit und Tauglichkeit austesten kann. Wenn man anfängt, dem Pfad zu folgen, dann wird der einen schon irgendwo hinführen. Man muss nur endlich mal den Popo hochkriegen.

Anbei die ersten Dokumentation diverser Tests. Für Außenstehende ist das möglicherweise nicht erhellend, mir hilft das ungemein, auch wenn irgendwie gar nichts konkretes zu sehen ist.

Erst mal habe ich ein paar Resteperlen geopfert und Löcher gebohrt, wo ich bislang noch nie Löcher gebohrt habe. Und ein bißchen gefädelt und geklebt und jetzt kucke ich mir in Ruhe an, wie gut mir das Ergebnis gefällt und was man für den Ernstfall alles ändern bzw. berücksichtigen muss. Dafür werden die Bilder ausgedruckt und mit allen „gut“ oder „schlecht“-Notizen versehen, die mir in den Sinn kommen.

Mich würde interessieren, wie ihr das macht, wenn Ihr beim (heissgeliebten) Wörkeln an einen toten Punkt kommt? Habt ihr Tipps für mich?

Vielversprechend: die Formen passen gut zusammen.

Vielversprechend: die Formen passen gut zusammen.

Noch unentschlossen: weitere Tests mit anderem Material machen.
Noch unentschlossen: weitere Tests mit anderem Material machen.

Noch unentschlossen: weitere Tests mit anderem Material machen.

Eigentlich technisch gut machbar, aber mächtig rustikal.

Eigentlich technisch gut machbar, aber mächtig rustikal.

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Edna Mo


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Edna Mo 11/11/2015 07:11

Huhu liebe Nana,
rückblickend kommt mir dieser Ansatz tatsächlich etwas verschwurbelt vor. Am Ende ist aus diesen Gedanken die rote Röhrchen-Wasserfall-Kette entstanden, die mir immer noch sperrig und kantig vorkommt. Wenn man die Gedanken nicht so rauspresst sondern versucht, die Quelle mit Muße zum Fließen zu bringen, erzielt man tatsächlich auch Ergebnisse.
Vielen Dank für deine schönen Gedanken dazu!
Liebe Grüße, Edna Mo

Vibesbild 10/22/2015 20:17

Liebe Edna,

nun, ich lebe nicht (ausschließlich) von meiner Kreativität und bin insofern glücklicherweise keinem wirklichen erSchaffensdruck unterworfen. Festgestellt habe ich, dass, sobald ich an mich die AnForderung stelle, mal wieder ordentlich kreativ zu sein, komplett blockiere. In dem Moment, wo ich den Anspruch loslasse, wird bei und in mir viel mehr Raum frei, mein Umfeld wahr-zu-nehmen....und hinzuhören, was in welcher Form materialsiert, oder gewandelt werden will. Meinen Gedanken und EmpFinden kann ich bestens hier in der Natur ihren Lauf lassen, dann hock ich mich eine Runde an den See, bestaune der Falken Flug, schaue den Fröschen beim Hüpfen, den Rehen beim Grasen, den Wildschweinen beim Suhlen zu... und schon erspinnt sich die Idee für das nächste Gecraftel. Ich gehe da ziemlich unorthodox vor, lasse mich gerne von bionischen Vorgaben ver-leiten (Du ja offensichtlich auch, was mir SEHR! gefällt)... und bin recht hemmungslos, mich sämtlicher Medien zu bedienen... So kommen dann auch Musikstücke zusammen, bei denen sich evtl.en Zuhörerinnen die Fußnägel hochrollen.... aber ein bißchen Schwund ist ja immer. ;-))

Danke für diesen wunder-schönen und inspirierenden Blog!
Lieben Gruß,
Nana