Die Vorweihnachtszeit liebe ich nicht nur wegen der Möglichkeit zur hemmungslosen Wohnungsdekoration. Es gibt, möglicherweise aus pekuniären Gründen, so viele tolle Ausstellungen, anlässlich derer man genauso hemmungslos Schmuck bestaunen und befingern kann.

Und ich meine jetzt nicht das, was man üblicherweise in Tonnen als Modeschmuck im Laden hängen sieht, nein, ich mein echten, konzeptionellen, außergewöhnlcihe Schmuck, der einen rätseln und an Wunder glauben lässt.

Zum Beispiel den "Schmuckrausch", der die Werke von Schmuckdesignerinnen und -designern der Fachhochschule Düsseldorf präsentiert! Dieses Jahr das fünfte Mal, aber erstmalig in den Räumen des Stadtuseums stattfindend, als Ergänzung zur Ausstellung „Schmuck als urbaner Prozess“.

Was soll ich sagen: ich war derart geblendet, fasziniert und beeindruckt von den zum Kauf angebotenen Exponaten, dass ich erst mal aufs Klo geflüchtet bin, um mein Bares zu zählen. Und das mir, obwohl meine Bude von oben bis unten voller Schmuckzeugs ist. Brauchen tu ich überhaupt nichts. Aber die Sachen waren so schö-öh-öhn, dass ich am Liebsten alles mitgenommen hätte. Das Ende vom Lied: ich bin schnurstracks nach Hause gegangen, ohne auch nur eine Waffel zu kaufen.

Zu meiner sehr großen Freude konnte ich die seltsamen Stücke aus Obstschalen der Künstlerin Yiqin Cai in Original bewundern und sie persönlich kennenlernen. Über Sie habe ich im Oktober bereits einen Eintrag verfasst. Das war das absolute Highlight der Woche.

Viele schön geschmückte Menschen und noch schönere Schmuckstücke beim "Schmuckrausch".

Viele schön geschmückte Menschen und noch schönere Schmuckstücke beim "Schmuckrausch".

Die Präsentation von Yiqin Cai. Vorne links sind wunderschöne Anhänger aus glasiertem Porzellan, die aus den Schalen von Kaktusfrüchten gemacht wurden.

Die Präsentation von Yiqin Cai. Vorne links sind wunderschöne Anhänger aus glasiertem Porzellan, die aus den Schalen von Kaktusfrüchten gemacht wurden.

Tag(s) : #Was Edna denkt ...

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