Mehr: Fotografie

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Fotoästhetik und fotografische Hilfsmittel haben mich in letzter Zeit sehr beschäftigt. Mit allen möglichen Gerätschaften habe ich schon fotografiert, immer mit einem Auge auf den Sonnenstand den Tag geplant, um ja das beste Licht zu erwischen, habe die gleichen Dinge wegen massiven Misslingens oft mehrfach fotografiert, bin an Farbstichen verzweifelt und beim Versuch, Ohrringe an mir selbst zu fotografieren, auf Knien durch die Wohnung gerobbt (nach 18 Uhr muss man der wenigen Sonne in die letzte Ecke folgen).

Selfies mache ich, um meinen Schmuck aus handgefertigten Harz-Elementen auch am Mensch zu zeigen, aus Emangelung griffbereiter Models muss ich notgedrungen selber ran.

Versuche mit Kompaktkamera und Tablet habe ich trotz hartnäckiger Versuche aufgegeben. Die Ergebnisse sind einfach zu schlecht. Und ich würde mich gerne damit rausreden, dass ich weder Anmut besitze und noch glatthäutig wie ein Babypo bin, aber genau darum geht's bei Fotografie ja: Wahrnehmung zu manipulieren. Also: wenn nicht hier, wo dann? Und: wozu hat der liebe Gott Photoshop erfunden? Also geht es nach Abwägen aller Möglichkeiten am Ende darum, mit der Spiegelreflex professioneller zu werden.

Wie sagt mein Mann immer so treffend, wenn ich an einer Idee verzweifle: Was brauchst du, um das hinzukriegen? Wenn es das zu Kaufen gibt, beschaff es doch einfach.

Wie wahr!

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Das Problem mit mangelnder Schärfe habe ich mit einem Stativ gelöst. Da ich oft mit langen Brennweiten arbeite, muss es schon eindeutig hell sein, um die Aufnahme aus der Hand nicht zu verreißen. Das gute Dreibein ist dank des Gewichts zwar weniger für den Außeneinsatz geeignet, steht aber wie eine Eins aus Stahlbeton und hält in ausgeklappten Zustand die schwere Spiegelreflex einwandfrei. Damit kann ich jetzt aus über 2 m Höhe Fotos machen, das eröffnet ganz andere Perspektiven.

Kombiniert man dann noch Stativ und Fernauslöser, sind längere Belichtungszeiten gut verkraftbar.

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Das Ganze findet seine Krönung in einer Software, die das geschossenen Fotos als Vollbild auf den Laptop überträgt, so dass die Aufnahmesituation, in der ich gleichzeitig vor und hinter der Kamera hantiere, entkrampft wird und vor allem - vernünftige Bilder liefert. So kann ich direkt auf den Monitor schielen. Bessere Kontrolle der Aufnahmen während des Shootings ist schon ein echtes Plus. Das bedeutet zwar eine Unmenge von Kabelmetern, aber hier gilt tatsächlich richtigerweise: ja mei, wenn es denn schön macht.

Und man kann so herrlich rumspielen. Ich hatte ganz vergessen, wie spannend fotografieren sein kann.

PS: Eigentlich diente diese Fotosession dazu, zu dokumentieren, dass diese Kette eindeutig zu lang ist. Zur Entstehung der Kette aus handgefertigten "bunten Talern" aus Harz folgt noch ein separater Eintrag.

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Edna Mo


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