Mein Auftritt als Kunstharzkünstlerin auf der Creativeworld-Messe nähert sich im rasanten Tempo und mich plagt die Frage, was in aller Welt die geneigte Künstlerin anziehen soll!!!

Wer diesen Blog verfolgt, könnte nun hinterlistig fragen, warum ich nicht einfach meinem Körper damit bedecke, was ihn bereits vor einem Jahr zum selben Anlass vortrefflich kleidete.

Klare Antwort: ich passe in meine Traumhose, einen japanisch anmutenden Hosenrock, nicht optimal hinein. Zweitens: die eine oder andere Kombination hat sich beim letzjährigen Auftritt als untauglich in der Praxis erweisen. Wie beispielsweise das Kunstlederkleid, unter dem sich bei meinem radebrechnden Versuchen, ausländisches Fachvolkabular aus meinem Langzeitspeicher zu sondieren, Schweiß in Bächen mein Rückgrat hinunterstürzte. Muss ich nicht noch einmal haben.

Ansonsten ist das Anforderungsprofil relativ schlicht:

  • Die Gesamtwirkung soll souverän mit einem Hauch Eleganz sein.
  • Alle Kombinationen sollen optimal passen und die Schokoladenseiten meines Astralkörpers betonen.
  • Die weißen Plateauschuhe sind gesetzt, da ich an einer viel zu hohen Theke arbeite, wo jeder Zentimeter zusätzliche Höhe Gold Wert ist.
  • Da es auf einer Messer zwar nicht kalt, aber auch nicht unbedingt warm ist, soll wärmendes Unterzeug (Strumpfhosen, Langarmshirts etc) unterzubringen sein
  • Da ich mit dem Zug anreise und zusätzlich noch ein Pfund an technischem Equipment mitführe, bleibt für Kleider der wenigste Platz.
  • Alle Outfits basieren auf einer schwarz-weiß-Kombination, so dass möglichst viele Varianten mit möglichst wenig Kleidungsstücken möglich sind.
  • Aus Gründen des Einferkelns mit Harz sehe ich davon ab, meine edelsten Stücke aus dem Schrank zu holen.
  • Ideal zum Arbeiten sind enganliegende Ärmel, oder solche, die man hochschoppen oder aufkrempeln kann.

Alle 10 möglichen Outfits bestehen aus zwei Hosen und einem Rock sowie verschiedenen, wiederkehrenden Oberteilen. So als Fotostrecke finde ich das sehr hilfreich, da kann ich die verschiedenen Kombinationen nebeneinander vergleichen.

Welches der Outfits findest Du am Besten oder welches würdest Du ausschließen?

Ich freue mich über deinen Kommentar!

 

 

Look 1

Leicht ausgestellter schwarzer Wollrock mit weißer Oversize Bluse mit U-Boot-Kragen.
Darunter ein weißer Langarm-Rolli.

Creativeworld 2017: Fashion-Voting
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Look 2

Der gleiche Wollrock.
Als Oberteil ein weißes Langarm-Shirt, darüber eine schwarze, silber gepunkteten Strickjacke.

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Look 3

Besagter Wollrock. Dazu habe ich ein Oberteil aus einem Jerseyrock improvisiert, der mit einem Gürtel in der Taille gerafft wird.

Darunter der weiße Langarm-Rolli.

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Look 4

Eine schmale Boyfriend-Hose mit bequemen Gummizugbund.
Darüber ein Oversize-Rollkragenpullover.

Wahlweise gerade hängend oder in die Hose gesteckt.

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Look 5

Die Boyfriend-Hose mit der Shirt-Strickjacke-Kombination

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Look 6

Die Boyfriend-Hose mit der weißen Oversize Bluse.

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Look 7

Die Boyfriend-Hose mit weißem Rolli und Streifenshirt in A-Linie.

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Look 8

Weite Hose Layerlook: Herrenhemd und Streifenshirt in A-Linie.

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Look 9

Weite Hose mit Oversize-Rollkragenpullover.

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Look 10

Weite Hose mit dem improvisierten Rock-Oberteil.

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Und hier noch einmal alle 10 Outfits im Vergleich. Mit Klick auf das Bild kannst Du die Collage vergrößern.

Nach Küchenzeile, Badewanne und Wäscheständer bin ich zwischenzeitlich rein fotomäßig zu der Überzeugung gelangt: jeder Hintergrund ist ein guter Hintergrund!

Bevor ich mich also mit dem Kaschieren von Schmuddelecken aufgehalten habe, habe ich einfach eine ebnsolche zum Hintergrund erklärt. Hauptsache, ich bin von oben bis unten gut zu erkennen. Die Aufnahmen wurden im Atelier gemacht, wo neben meinem Arbeitsplatz auch der von MIster Mo ist und daher alle seine Bilder lagern. Damit man die Silhoutte gut sehen kann, habe ich einfach ein dünnes Holzbrett genommen und damit den Hintergrund etwas beruhigt.

Eine schöne Idee. Damit kann man eine etwas bizarre Umgebung zu einem Hingucker umfunktionieren, die nicht steril studiomäßig und langweilig ist.

Über Dein Feedback zum Voting freut sich

Edna Mo!

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Tag(s) : #Was Edna denkt ...

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