DIY - Schleifen von Kunstharz-Armreifen_2/Oberflächen

Früher war es der Schreckmoment beim Aulösen von Resin-Armreifen aus der Silikonform, begleitet vom geflüsterten Stoßgebet: liebe Göttin, lass die Oberfläche gut geworden sein.

Aber es nützt alles nichts. Die Oberflächen der Silikonformen werden schneller stumpf und mürbe, als man tolle Ergebnisse gießen kann. Und mit erhöhtem Gestaltungsdrang steigt rein technisch gesehen die Gefahr, dass die Oberfläche unruhig wird. 

Ein Drama mit Pickeln, Beulen und Löchern: ein Edna-Mo-Armreif, bevor er ein Edna-Mo-Armreif wird.

Ein Drama mit Pickeln, Beulen und Löchern: ein Edna-Mo-Armreif, bevor er ein Edna-Mo-Armreif wird.

Beim Einmischen von Farben, beim Gießen von Schichten, beim Einbetten von Objekten und dem Einsatz von Formen mit Hinterschneidungen ist es einfach so, dass man Luftblasen nicht vermeiden kann.

Auch bei Entwürfen, bei denen Teile von Armreifen ausgesägt, wieder in die Silikonform gestopft und mit flüssigem Harz aufgefüllt werden, neigen die Oberflächen im Ergebnis zu maximaler Räudigkeit.

Objekte stoßen an die Oberfläche, Luftblasen und Senken groß wie Fußbälle und eine stumpfe Außenfläche, als wäre man bei der Rallye Paris-Dakar mitgefahren.

Mittlererweile ziehe ich Armreifen aus Silikonformen, die derart furchtbar aussehen, dass selbst ich große Fantasie brauche, um mir das Ergebnis in "schön" vorzustellen. Aber ich bin mir auch vor nix zu fies, wenn es um ein außergewöhnliches Arrangement geht

Faustregel Nummer 1: wenn es nur die Oberfläche ist, lässt sich jede Kunstharz-Katastrophe erfolgreich retten!

Also ran: der komplette Armreif, also Außen- und Innenfläche, werden dann bearbeitet! Ergänzend zum Teil 1 des Foto-Tutorials zum Bearbeiten des Eingießrands bei Armreifen folgt hiermit der zweite Teil, in dem die Aufmerksamkeit der kompletten Außenflächen gilt.

Hand- und Fingerhaltung kommen hierbei einer besonderen Bedeutung zu.
Come on und mach mit bei Edna Mos Resin-Finger-Aerobic!

Weil es so schön ist: Nahaufnahme der Armreif-Oberfläche vor dem Verschönerungsprozess.

Weil es so schön ist: Nahaufnahme der Armreif-Oberfläche vor dem Verschönerungsprozess.

Schleifen von Kunstharz-Armreifen - Oberfläche

Das Vorgehen gliedert sich in folgende Arbeitsschritte auf:

1) Eingießrand bearbeiten mit der Maschine

2) Luftblasen auf Oberfläche aufbohren und aufgießen

3) Oberfläche  - wo möglich, Grobschliff mit der Maschine

4) Oberfläche (Außen/ Innen) von Hand schleifen

Frisch aus der Silikonform: Eingießrand beim Resin-Armreif

Frisch aus der Silikonform: Eingießrand beim Resin-Armreif

Hier muss der Eingießrand an der Außenkante zusätzlich noch stark abgerundet werden.

Hier muss der Eingießrand an der Außenkante zusätzlich noch stark abgerundet werden.

1) Eingießrand bearbeiten
mit der Maschine

Ist der Armreif aufgrund von Oberflächen-Makeln ein Kandidat für das Ganzkörper-Makeover, gehe ich mit dem Eingießrand deutlich rabiater um. Statt vorsichtig winzige Teilflächen von Hand zu beabeiten, rücke ich dem Rand, sowie der Außen- und Innenkante beherzt mit Maschinenunterstützung zu Leibe.

Bearbeitet wird

- der Eingießrand und die Außenkante mit 180er Schleifpapier

-> Empfohlen wird, vorab Teil 1/ Schritt 1 des Tutorials nachzulesen, da dort die Begrifflichkeiten geklärt werden.

Sagen wir mal so: den Eingießrand zu schleifen, bedeuted auch immer, etwas von der Höhe des Armreifs abzunehmen. Wenn man - wie ich - oft mit recht ausgeprägten Senken zu kämpfen hat, gehen einem ganze Millimeter verloren. Das wäre ja nicht so schlimm - aber in der Regel ist der Rand abgerundet, und je mehr Masse man abnimmt, um so weniger Rundung bleibt übrig. Im Grunde besteht der erste Arbeitsschritt darin, den Rand abzuplatten und dann wieder in eine gerundete Form zu schleifen.

Ist der Eingießrand eben und die Außenkante abgerundet, kann es mit der Bearbeitung der Außenfläche weitergehen.

Eingießrand nach Grobschliff mit 180er Schleifpapier. Außen kann man auch ein paar nette Luftblasen erkennen.

Eingießrand nach Grobschliff mit 180er Schleifpapier. Außen kann man auch ein paar nette Luftblasen erkennen.

Die Außenkante wird maschinell abgerundet. Ist der Armreif dick und es muss viel Material abgenommen werden, nutze ich 180er Schleifpapioer. Bei Armreifen mit dünnen Wänden tut es auch das 600er Schleifpapier.

Die Außenkante wird maschinell abgerundet. Ist der Armreif dick und es muss viel Material abgenommen werden, nutze ich 180er Schleifpapioer. Bei Armreifen mit dünnen Wänden tut es auch das 600er Schleifpapier.

Hier kann man toll erkennen, wie das schräge Anschleifen die Kante zur Eingießfläche abrundet.

Hier kann man toll erkennen, wie das schräge Anschleifen die Kante zur Eingießfläche abrundet.

2) Luftblasen auf Oberfläche
aufbohren und aufgießen

Es gibt Armreifen, da gieße ich drei Schichten oder eine Woche, bis der Armreif vollendet ist. Und dann benötige ich noch weitere drei Wochen (das war bisher mein Rekord), um die völlig verlöcherte Oberfläche soweit zu begradigen, dass man mit dem Schleifen überhaupt anfangen kann.

(Ja, ich bin da zugegebenermaßen in den letzten Jahren extremer beim Gießen und pingeliger beim Endergebnis geworden.)

Die Luftblasen werden mit einem Stahlbohrer trichterförmig aufgebohrt.

 

Bei Luftblasen an so prägnanten Stellen hilft nur aufbohren und punktuell mit Harz aufgießen.

Bei Luftblasen an so prägnanten Stellen hilft nur aufbohren und punktuell mit Harz aufgießen.

Nun werden die Krater mit vorgeliertem Harz befüllt (tropfenweise!). Aber: so ein Armeif ist rund. Man kann daher immer nur die Luftblasen bearbeiten, die oben liegen, damit das Harz nicht überall runterläuft. Dafür klebe ich den Armreif aufrecht auf einen Klumpen Knet, so dass er an Ort und Stelle bleibt.

Hilfskonstruktion mit Knet zur Beseitigung von Luftblasen an der Armreif-Oberfläche.

Hilfskonstruktion mit Knet zur Beseitigung von Luftblasen an der Armreif-Oberfläche.

Der aufgebohrte Krater wird mit einem Tropfen Harz versiegelt. Ob man den Armreif ordentlich austariert hat, sieht man daran, ob das Harz dort bleibt oder sich "davonmacht".

Der aufgebohrte Krater wird mit einem Tropfen Harz versiegelt. Ob man den Armreif ordentlich austariert hat, sieht man daran, ob das Harz dort bleibt oder sich "davonmacht".

Bei diesem Armreif ist die zum Betrachter zeigende Vorderseite bereits "befüllt" worden. Nun ist die Luftblase an der oberen Außenkante an der Reihe.

Bei diesem Armreif ist die zum Betrachter zeigende Vorderseite bereits "befüllt" worden. Nun ist die Luftblase an der oberen Außenkante an der Reihe.

Ist der eine Abschnitt fertig befüllt und das Harz getrocknet, wird der Armreif gedreht. So werden die alle Dellen und Löcher Stück für Sück bearbeitet, bis die Oberfläche keine Vertiefungen mehr aufweist.

3) Oberfläche  - wo möglich, Grobschliff mit der Maschine

Wer gerundete Armreifen hat: bitte bei Punkt 4 weiterlesen!

Hat der Armreif gerade Außenflächen, kann man den Grobschliff mit der Maschine und 180er Schleifpapier erledigen, was Zeit spart. jedoch erreicht man selten alle kleine Vertiefungen: bei mir folgt auf den Maschinenschliff mit 180er Schleifpapier der Handschliff mit 180er Schleifpapier. Ob das in der Summe schneller geht als nur Handschliff, weiß ich gar nicht mal, aber es dient auf jeden Fall der Abwechslung und sorgt für die Beanspruchugn anderer Muskelgruppen.

Bei gerundeten Armreifen habe ich den Maschinenschliff einmal probiert. Aber man schleift sich mit der Schleifscheibe lauter "Treppenstufen" in die Rundung, so dass es am Ende zielführender ist, direkt von Hand zu schleifen.

Bei Armreifen mit ganz geraden Außenflächen kann ich den Einsatz der Schleifscheibe jedoch nur empfehlen.

Flacher, breiter Armreif mit schräger, aber ebener Außenfläche. Wenn man den Armreif beidhändig führt, kann man den Winkel optimal erwischen, bei dem die Außenfläche auf der Schleifscheibe plan aufliegt.

Flacher, breiter Armreif mit schräger, aber ebener Außenfläche. Wenn man den Armreif beidhändig führt, kann man den Winkel optimal erwischen, bei dem die Außenfläche auf der Schleifscheibe plan aufliegt.

Beim Manschetten-Armreif kann man ebenfalls die Schleifscheibe einsetzen, da die Außenfläche völlig gerade ist. Man schleift hierbei mit einer Art "Wipp"-Bewegung, um die Rundung beizubehalten.

Handhaltung für Fortgeschrittene: Andrücken des Armreifs und gleichzeitiges "Wippen".

Handhaltung für Fortgeschrittene: Andrücken des Armreifs und gleichzeitiges "Wippen".

Etwas leichter zu kontrollieren ist die beidhändige "Wippe". Beim aufrecht Stellen des Armreifs neigt das obere Teil dazu, auszubrechen. So lässt sich der Reif beim "Wippen" besser fixieren.

Etwas leichter zu kontrollieren ist die beidhändige "Wippe". Beim aufrecht Stellen des Armreifs neigt das obere Teil dazu, auszubrechen. So lässt sich der Reif beim "Wippen" besser fixieren.

Um das Manschetten-Endstück zu schleifen, kommt wieder eine andere Handhaltung ins Spiel. Auch auf diesem kleinen Stück wird "gewippt".

Um das Manschetten-Endstück zu schleifen, kommt wieder eine andere Handhaltung ins Spiel. Auch auf diesem kleinen Stück wird "gewippt".

4) Oberflächen von Hand schleifen

Da der eigentliche Schleifprozess etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, kann ich nur empfehlen, den Arbeitsplatz vorher zweckmäßig einzurichten. Du benötigst:

- ein saugfähiges Tuch als Unterlage.
Der Teil, der vorne zu Dir zeigt, wird doppelt gelegt. So vermeidet man, dass später Wasser inkl. Schleifabrieb vom Tisch tropft.

- ein weitere Tuch, das in deinem Schoß lieg. Welches deine Hose vor der etwas unschönen Durchweichung in der Schrittgegend abschirmt aber primär dazu dient, die Armreifen zwischendurch trockenzureiben.

- Holzklotz, ca. 3 cm hoch.

- Nass-Schleifpapier in 180er, 600er, 1.500er und 2.000er Körnung, in kleinere Stücke geschnitten und rückseitig mit der Körnung beschriftet.

- eine Schale mit Wasser.

Ich sortiere das Schleifpapier von links nach rechts, in der Körnung aufsteigend, auf dem oberen Abschnitt meiner Arbeitsfläche.

Ich sortiere das Schleifpapier von links nach rechts, in der Körnung aufsteigend, auf dem oberen Abschnitt meiner Arbeitsfläche.

(Leider hat das Karomuster von meiner Stoffunterlage im Foto sehr abgelenkt, daher geht es optisch bereinigt ohne Schnuddellappen weiter.)

A) Außenfläche

Ich starte immer mit der Außenfläche, weil sie am wichtigsten ist, und beim ersten Schleifurchgang pingelig kontrolliert werden muss. Ob man alle Stellen erwischt hat, sieht man bei transparenten Armreifen einfach besser, wenn die Innenseite noch klar ist.

Die linke Hand fixiert den Armreif so auf dem Schleifklotz, dass der Armreif zu wenigstens einem Drittel nach rechts in der Luft hängt. Das 180er Schleifpapier wird genässt, in die Handinnenfläche gelegt und mit mäßigen Druck über die Oberfläche gerieben. Mit dem Daumen kneife ich das Papier an einer Ecke fest, so dass es nicht wegrutschen kann.

- immer auf dem gleichen Abschnitt

- von vorne nach hinten

- und kreisförmig

- dabei wird der Rand jeweils mitgenommen. Die Hand folgt dabei der Rundung des Armreifs.

- und Zählen nicht vergessen: wenigstens 30 mal pro Bewegung und Abschnitt

Dann wird der Armreif um ein Viertel gedreht und es geht von vorne los.

Der linken Hand, dem Fixierhändchen, kommt beim Schleifen eine große Bedeutung zu. Je stabiler die Fixierung, desto effizienter ist das Schleifen. Der Armreif sollte sich idealerweise keinen Millimeter rühren. Fängt der Armreif zu "schwabbeln" an, bleibt das Schleifen nahezu wirkungslos.

Mit dem Daumen wird das Schleifpapier fixiert, damit es beim Handschliff nicht wegrutschen kann.

Mit dem Daumen wird das Schleifpapier fixiert, damit es beim Handschliff nicht wegrutschen kann.

Bei einem schmalen Armreif wird durch Neigen der Hand nach links der obere Rand ebenfalls rund geschliffen.

Bei einem schmalen Armreif wird durch Neigen der Hand nach links der obere Rand ebenfalls rund geschliffen.

Das ist voll öde! Und anstrengend. Daher sollte man die Handhaltung und -bewegung ständig wechseln.

Ist der Armreif einmal rundherum bearbeitet worden, wird er um 180° gedreht, und es geht von vorne los.

Hat man das hinter sich gebracht, wird der Armreif trockengerieben und begutachtet.

Er sollte ganz matt und ohne glänzende Stellen sein.

Ich schwöre Dir, da sind bestimmt noch glänzende Stellen. Diese werden dann ausschließlich punktuell geschliffen (rauf-runter-kreisförmig-30 mal-um 180 ° drehen-von vorne).

Links grobgeschliffene Armreif-Oberfläche und rechts markiert die Stellen, die noch weiterer Bearbeitung bedürfen.

Links grobgeschliffene Armreif-Oberfläche und rechts markiert die Stellen, die noch weiterer Bearbeitung bedürfen.

Erst wenn die Oberfläche vollkommen gleichmäßig stumpf und ohne "Stellen" ist, wird zur 600er-Körnung gewechselt.

Das ganze wird solange wiederholt, bis alle Richtungen und alle Körnungsgrade durchgearbeitet wurden.

Da man ab dem 600er Schleifpapier nicht mehr erkennen kann, ob die Oberfläche gleichmäßig bearbeitet wurde, helfen die endlosen Wiederholungen und Richtnungswechsel, um jeden Millimeter mit allen Körnungen zu bearbeiten. Aber im Grunde arbeitet man ab Körnung 600 "blind".

B) Innenfläche

Die linke Hand fixiert den Armreif so auf dem Schleifklotz, dass der Armreif mit der Öffnung zu Dir zeigt und mittig auf der Längsachse des Klotzes liegt.

Das 180er Schleifpapier wird genässt und in die Handinnenfläche gelegt. Da die Öffnung nicht groß genug ist, wird beim innenseitigen Schliff der kleine Finger notgedrungen abgespreizt.

Nun wird die Hand bewegt

- immer auf dem gleichen Abschnitt

- von vorne nach hinten

- kreisförmig

- und Zählen nicht vergessen: wenigstens 30 mal pro Bewegung und Abschnitt

Dann wird der Armreif um ein Viertel gedreht und es geht von vorne los.

Ist der Armreif einmal rundherum bearbeitet worden, wird er um 180° gedreht, und es geht von vorne los, bis alle Körnungsrade durchgearbeitet wurden.

Nach dem 2.000er Schleifpapier wird der Armreif trockengerieben und begutachtet.

Oben halten, unten abspreizen und das Schleifpapier rotieren lassen.

Oben halten, unten abspreizen und das Schleifpapier rotieren lassen.

Das Foto kennst Du schon aus dem ersten Teil der Anleitung. Um die Innenkante abzurunden, wird der Armreif im rechten Winkel zu Dir positioniert und so abgekippt, dass die Handfläche ideal über die Innenkante streicht.

DIY - Schleifen von Kunstharz-Armreifen_2/Oberflächen

Bei schmalen Armreifen kann man mit der geraden Seite des Halbrundholzes die Innenseite wunderbar bearbeiten. Bewegungsabläufe und Anzahl der Wiederholungen bleiben mit dem Handschliff identisch.

DIY - Schleifen von Kunstharz-Armreifen_2/Oberflächen

Hände sind schon ganz tolle Werkzeuge. Gerade beim Schleifen kann man durch die Anordnung der Finger runde Stellen besonders gut erreichen. Wie hier bei der Kante eines Manschetten-Armreifs: das nasse Schleifpapier wird links und rechts mit den Findern angedrückt. Mit einer vor-zurück-Bewegung schleift man die Stelle optimal. Das Drehen um 180 ° und die Wiederholungen nicht vergessen!

DIY - Schleifen von Kunstharz-Armreifen_2/Oberflächen

Als Trekkie-Fan ist man bei dieser kleinen Rundung auf der Innenseite des Manschetten-Armreifs klar im Vorteil. Wer den "Lebe lang und in Frieden"-Gruß im Schlaf beherrscht, kann hier mit zwei Fingern optimal schleifen.

Aus Platzgründen klappt an an dieser Stelle ebenfalls nur mit einer vor-zurück-Bewegung.

Kniffelige Stellen wie hier beim Manschetten-Armreif kann man mit forgeschrittener Fingergymnastik schleiftechnisch in den Griff bekommen.

Kniffelige Stellen wie hier beim Manschetten-Armreif kann man mit forgeschrittener Fingergymnastik schleiftechnisch in den Griff bekommen.

Nach dem Schleifen folgt das Polieren. Aus Platzgründen verweise ich auf zwei Beiträge, in denen ich dazu schon ausführlicher berichtet habe. Version A) von Hand mit Polierpaste oder B) mit dem Flanellaufsatz an der Bohrmaschine.

Das Polieren zeigt, ob im Vorfeld "ordentlich" (meint gleichmäßig und gründlich) geschliffen wurde. Erst dann wird aus einer mattgeschliffenen Oberfläche eine hochglänzende Oberfläche. Bleibt der Armreif stumpf - es nützt alles nichts, dann muss man von vorne anfangen. Wobei ich im zweiten Schleif-Durchgang dann mit dem 600er Schleifpapier starte, denn grobes Schleifpapier würde unweigerlich wieder tiefe Kratzer im Harz erzeugen.

Ich hoffe, die gezeigten Schleiftechniken haben Dir Einblicke verschafft, die Dir den Einsteig in die Oberflächenbearbeitung von Armreifen vielleicht erleichtern oder verbessern können.

Faustregel Nummer 2: Nur nicht aufgeben. Mit mehr Übung kommt mehr Erfahrung.
Und das ist beim Schleifen das A und O.

Mit vielen geschmeidigen Grüßen
verbschiedet sich Edna Mo!

PS: Hast Du spezielle Fragen zum Schleifen, dann melde Dich gerne auch per Mail oder Kontaktformular bei mir!

PPS: Hier weitere Links zu Edna Mo-Beiträgen zum Thema Schleifen von Kunstharz:

Hand oder Maschine? Wer schleift wie? Experten geben Tipps!

Töpferscheibe zur Nass-Schleifscheibe umbauen

Perfekte Armreifen - Tipps für Anfänger

Innenkante Armreif - Maschinenunterstützung dank des Nagelfräsers!

PPPS: Alle gezeigten Fotos wurden mit Selbstauslöser fotografiert. Dazu kauere ich zwischen den Stativbeinen der Kamera, muss die Arme um ein Stativbein herumwickeln und habe den Fernauslöser quer im Mund stecken. For your information: Edna Mo ist immer noch eine werbefreie One-Woman-Show.

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