Alles ändert sich, auch beim Schmuck.

Dieser Beitrag enthält Werbung für meinen handgefertigten Schmuck aus Kunstharz, nachfolgend mit (*) gekennzeichnet.

Mich hat mal wieder der Hafer gestochen. Dass ich mir gerne mal eine bestimmte Tätigkeit vornehme, dürfte Dir schon seit meiner periodisch auftretenden Lust am Kneten mit Modelliermasse oder am Umsetzen von Hunderten von Möbelknopf aufgefallen sein. Zwar stecke ich gerade gedanklich bis zu den Achseln im Thema "Ohrringe", das hält mich aber nicht davon ab, nebenher auch ein paar andere Schlenker zu drehen.

Schmuck-Neu-Konfektionierung ist gerade so eine Nebenbaustelle. Manche meiner handgefertigten Schmuckstücke aus Kunstharz-Elementen sind besser als andere. Manche werden monatelang auf- und abgefädelt, bis mir das Ergebnis gefällt, manche bleiben aber einfach so, wie sie sind. Denn höre und lausche auf eine der Grundregeln beim Kunsthandwerk: "Es gibt immer einen Käufer, dem genau das vorliegende Ergebnis gefällt, Du musst ihn nur finden". Also sollte man sich nicht allzu verrückt machen, mit Sachen, die vielleicht nicht perfekt erscheinen. Meistens steht man sich nur selbst im Weg. Liegenlassen und auf das magische Wirken von Zauberer Zeit hoffen, ist in so einem Fall eine gute Alternative.

Manchmal nerven mich diese "unentschlossenen" Ergebnisse dann doch irgendwann, und dann fummel ich die Perlen auseinander und konfektioniere sie neu, wie in dem hier gezeigten Fall die beiden Ketten mit fächerförmigen Kunstharz-Anhängern.

Alles ändert sich, auch beim Schmuck.

Ich hatte so eine Phase, da wollte ich partout kurze, also halsnahe Ketten herstellen, weil ich der Meinung war, dass ausgerechnet diese in meinem Schmuck-Portfolio fehlen würden. Im Grunde meinte ich damit nicht nur kurze, sondern auch zierliche Ketten. Neige ich doch eher zu monströsen Klunkern oder großflächigen Ensembles. Offensichtlich fehlt mir zu kurzen, feinen Ketten das Talent, denn rückwirkend finde ich die Ergebnisse wenig spannend.

Dass es meinem Schmuck an filigraner Eleganz fehlt, ist ein offenes Geheimnis, aber offensichtlich schaffe ich es auch, wenn nur ein paar Anhänger zusammengeknüpft werden wollen, dann mit fetten Kettengliedern oder technisch anmutenden Verbindungen das letzte Fünkchen Schlichtheit gänzlich zu zerstören. Und so habe ich zwei der Ketten aus ihrer bisherigen Zusammenstellung mit Edelstahl- bzw. Aluminium-Gliederkette befreit und stattdessen zierliche Lederschnüre für die Konfektionierung verwendet.

Ich persönlich bin ein großer Fan von Lederbändern. Man kann sie unkompliziert knoten und in der Länge verändern, wenn man möchte. Es trägt sich angenehm und komfortabel auf der Haut und ermöglicht auch Allergikern das Tragen von Schmuck. Ja, sie werden irgendwann speckig und unansehnlich, aber dann tauscht man sie aus und kann sich sogar noch eine andere Farbe überlegen.

Kettenanhänger und Ringe aus Kunstharz von Edna Mo

Kettenanhänger und Ringe aus Kunstharz von Edna Mo

Alles ändert sich, auch beim Schmuck.

Nun, ulkigerweise sind aus den besagten Kunstharz-Schmucksteinen doch wieder lange Ketten  geworden. Jetzt finde ich die Ketten übrigens sehr schön, um ein Vielfaches gelungener als die Vorgänger-Modelle. Allerdings sind mir hier auch die Selfies wieder ganz famos geglückt. Dazu präsentiert werden passende Ringe und Armreifen, die Du zum Teil schon aus diesem Blogeintrag kennst.

Dass ich für lange Ketten eine Affinität habe, liegt an meinem Zwergenbusen. Da ist nix im Weg, was beim Runterbaumeln stören könnte. Ich versuche mich auch ab und zu zum zwanghaften Tragen kurzer Ketten, was technisch-anatomisch grandios funtioniert, aber dennoch mag das emotional nicht klappen. An mir finde ich kurze Ketten wie eine angezogene Handbremse: es passiert irgendwie nix, obwohl man aufs Gas drückt. Erst mit einer langen Kette fühle ich mich an den rechten Stellen positiv betont, da spüre ich richtig, wie der Turbo anspringt.

Kettenanhänger, Armreif und Ring aus Kunstharz von Edna Mo

Kettenanhänger, Armreif und Ring aus Kunstharz von Edna Mo

Alles ändert sich, auch beim Schmuck.

Als Fotoaccessoire habe ich mir von meinem Mann diesen klapprigen Lattentisch geliehen, der eigentlich ein Sockel für eine Skulpur ist (die ich für jedes Shooting runterstemmen und danach bitteschön wieder ganz ordentlich zurückstellen muss), was mich in keinster Weise davon abhält, ihn wegen seiner ungewöhnlichen Höhe nonstop für Fotoshootings zu missbrauchen. Hier eignet er sich toll, weil ich endlich mal wieder bildgewaltige Verrenkungen mit den Armen und Händen machen kann.

Und nun folgt die Werbung:
Die beiden hier gezeigten Ketten sind nach ihrer Restaurierung wieder in meinem Etsy-Shop (*) erhältlich. Danke schön!

Frisch gefädelte Grüße sendet Dir

Edna Mo

Alles ändert sich, auch beim Schmuck.
Zurück zu Home

Diesen Post teilen

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Über mich

Edna Mo


Sehen Sie das Profil Edna Mo auf dem Overblog portal

Kommentiere diesen Post

Sunny 10/18/2017 15:04

Wie heißt es so schön. Gut Ding braucht manchmal Weile. Es hetzt Dich ja keiner und Du kannst Deine Ideen reifen lassen.
Tolle Frau. Tolles Outfit und ganz wunderbarer Schmuck.
LG Sunny

Edna Mo 10/18/2017 20:11

Huhu Sunny. Wie immer hast Du Recht. Nur manchmal möchte man auch etwas fertig machen und wissen, dass es fertig ist. Und nicht wie das Teufelchen nach 6 Monaten aus der Kiste springt und einem eine lange Nase macht.
Umso besser, dass ich hier das Teufelchen in ein Engelchen verwandeln konnte. Gefahr - gebannt!
Dir eine schöne Restwoche und lieben Dank für Besuch und nette Worte!
Herzliche grüßt Dich
Edna Mo!